Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Feuerwehr gegen 17.00Uhr zur Tiefenbruchstrasse nach Röhlinghausen gerufen.

Das Objekt, ein scheinbar ehemaliges Wohnhaus eines Gehöfts zwischen Tiefenbruchstrasse und Görresstrasse, als Hinterlandbebauung ca. 100m von der Strasse entfernt, brannte beim Eintreffen der Feuerwache 2 bereits in voller Ausdehnung.

Ein zunächst eingeleiteter Innenangriff der BF musste wegen der enormen Hitze und Einsturzgefahr abgebrochen werden.

Alle weiteren Löschmaßnahmen waren dann nur noch im Außenangriff
möglich. Im Bereich der Traufe war auf der Vorder- und Rückseite des Gebäudes eine teilweise massive Rauchentwicklung zu erkennen.

Bereits 30 Minuten nach Eintreffen der BF wurden die diensthabenden Löschzüge In der Wanne und Eickel mit je einer Gruppe zur Einsatzstelle beordert um die Berufsfeuerwehr zu unterstützen.

Etwas später wurde auch der Löschzug Holsterhausen mit elf Kameraden zur Einsatzstelle gerufen.

Der Zugführer des LZ Eickel übernahm die Einsatzleitung vor Ort, als die Wache 2 die Einsatzstelle verlies und den Grundschutz in Wanne-Eickel sicherstellte.

Im Laufe des fast 7stündigen Einsatzes wurden drei C-Rohre, ein B-Rohr, ein Hochleistungslüfter, diverse tragbare Leitern und 19 Pressluftatmer eingesetzt.

Das massiv gemauerte Haus mit Pultdach besaß über den Wohnräumen ein in mehrere Räume abgemauerten Dachboden. da diese Unterteilungen von Außen nicht ersichtlich waren, war der Brad im Dachbereich nur schwer zu lokalisieren und zu bekämpfen.

Gegen ca. 23.15Uhr verließen die 29 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die von der Kripo beschlagnahmte Einsatzstelle und rüsteten die Fahrzeuge wieder auf.