Am 11. Juli 2010 stand bei dem Löschzug Eickel ein eher exotischer Übungsabend auf dem Dienstplan. Nach dem Antreten um 19:00 saß der LZ Eickel auf und fuhr mit einer Stärke von 1/12 zur Wache 1 zum Höhengewöhnungstraining.

Vorab wurden uns die verschiedenen Anbauten für den Korb von einem Kameraden der Berufsfeuerwehr erklärt. Hier ist es möglich eine Rettung von liegenden Patienten mittels einer Krankentrage durch zu führen, oder zur Brandbekämpfung ein Wenderohr zu montieren.

Nach dieser kleinen Unterrichtseinheit, wurde es für die Mitglieder des Löschzuges Eickel ernst. Die DLK wurde in einem 75 Grad Winkel auf ihre 32 Meter ausgefahren.

Ein jeder zog nach einander die Weste zur Absturzsicherung an und machte sich auf den Weg dem Himmel entgegen. Natürlich musste nur jeder soweit klettern wie er es sich auch selbst zu traute, aber keiner wollte die gute Aussicht über das Ruhrgebiet verpassen und stieg die Leiter bis oben hoch.

Nachdem diese Übung gegen 21:45 abgeschlossen war, fuhren wir gemeinsam wieder zurück zum Gerätehaus Eickel, klärten noch ein paar Organisatorische Punkte und der Löschzugführer beendete den offiziellen Dienstabend mit dem Hinweis, dass „nur der kürzeste Weg ist der versicherte Weg“. Wie nach jedem Dienstabend saßen noch einige Angehörige des LZ Eickel zusammen, nahmen das ein oder andere Getränk zu sich und betrieben ein wenig Kameradschaftspflege.