Am Samstag, den 12.05.2012, absolvierte der Löschzug Bickern-Crange einen 24 Stunden Dienst.

Zusammen mit der Berufsfeuerwehr wurde am Samstag um 8:00 Uhr zum Dienst angetreten. Nach den Begrüßungsworten der Zugführerin vom Dienst Katharina Timm wurden die einzelnen Trupps zumsammen gestellt, die Fahrzeuge überprüft und die Alarm und Ausrückordnung besprochen.

Das LF 10/20 des LZ In der Wanne wurde kurzum zum „TLF FF“ und das LF 16/12 des LZ Bickern-Crange zum „LF FF“. Der Einsatzleitdienst (LBD Michael Benninghoff) beschloss, dass das TLF FF bei Zugalarm beider Züge und bei Kleinbränden selbsständig ausrückt. Das LF FF sollte bei Alamierung beider Rüstzüge, so wie bei Zugalarm der Wache 2 mit ausrücken.

Nach dem Frühstück bezog der Löschzug die Räume der Jugendfeuerwehr um das Nachtquatier aufzubauen, der Speise- und Dienstplan wurde besprochen und die Vorgehensweise bei Auslösung einer Brand-Melde-Anlage durchgegangen. Anschließend benötigte die Berufsfeuerwehr unsere Unterstützung bei einer Einsatzübung im alten Feuerwehrgerätehaus. Dieses Angebot wurde gerne angenommen.

In dem völlig verrauchten (Disco-Nebel) Gebäude wurden zwei Personen vermisst. Der erste Angriff erfolgte unter Atemschutz durch das Treppenhaus (Angriffstrupp der BF) und der Zweite über eine 3-Teilige Steckleiter durch das Fenster im 1. OG (Angriffstrupp der FF). Zwei weitere Trupps der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr stellten Sicherungstrupps auf beiden Gebäudeseiten. Der Trupp der BF musste nach wenigen Minuten einen „verunglückten“ Kameraden aus dem Gebäude retten, natürlich alles fiktiv. Der Sicherungstrupp der BF und der Angriffstrupp der FF gingen nach Rettung der ersten vermissten Person und des verunglückten Kameraden sofort zur Rettung der zweiten vermissten Person über, die auch gemeinsam gefunden werde konnte.

Bei der Abschlussbesprechung wurden Verbesserungen besprochen und Tipps und Tricks der BF aufgenommen. Insgesamt ist die Übung sehr gut verlaufen, auch die Zusammenarbeit zwischen BF und FF funktionierte sehr gut. Den Rest des Tages verbrachte die Wachabteilung mit Kameradschaftspflege und dem abendlichen Pokalfinale.

Einsätze gab es, zum Glück für den Herner Bürger, keine zu verzeichnen.