Ein erfolgreiches Wochenende verbrachte der Löschzug Röhlinghausen beim 33. Blütenmarsch in Jork im Alten Land. Auf dem ca. 10 km langen Parcours durch traumhafte Obstplantagen warteten wieder zahlreiche Fragen aus Allgemein- und Feuerwehrfachwissen sowie leichte sportliche Aufgaben auf die teilnehmenden 130 Gruppen von THW und Feuerwehr aus ganz Deutschland. Auch wenn das Wetter nicht ganz so sonnig war, wie es sich der eine oder andere Teilnehmer sicherlich gewünscht hätte, tat dies dem Spaß keinen Abbruch.

Am Samstag, pünktlich um 9:00 Uhr, brach der Löschzug mit 14 Kameraden zu seinem mittlerweile 4. Blütenmarsch auf. Auch wenn mittlerweile fast 10 Jahre seit dem letzten Besuch ins Land gegangen sind, freute man sich auf die bevorstehende Herausforderung. Nach einer staubehafteten Anfahrt und einem gemütlichen Essen im Hotel lud der anschließende Sommerabend zu einem Abstecher nach Hamburg ein. Nach einem Besuch von Hamburgs sündigster Meile ging es gemeinsam zurück ins Hotel, da es am nächsten Morgen bereits früh Richtung Startpunkt gehen sollte.
Die verschiedensten Aufgaben waren auf der Strecke durch Obsthöfe und an der Elbe entlang zu lösen. Von kniffeligen Fragebögen bis hin zu spektakulären Wasserspielen war alles dabei, was das Herz begehrt. So mussten die Kameraden Fragen zu mathematischen oder feuerwehrtechnischen Themen beantworten oder Geschicklichkeit beim Transport von Wasserflaschen auf Leitern beweisen. Auch beim Thema „Knoten“ konnten einige unter ihnen dann mal zeigen, was sie so gelernt haben.
Bei gutem Wetter blieben die Röhlinghauser bei den ersten Aufgaben nahezu fehlerfrei und konnte dieses fast bis ins Ziel retten. Höhepunkt war wie in jedem Jahr die Fahrt mit einem Motorboot auf die Elbinsel „Handskalbsand“ für jede teilnehmende Gruppe.

Neben dem Ehrgeiz der Gruppen stand vor allem die Kameradschaft im Mittelpunkt. Auf der Strecke konnte so Kontakt zu den verschiedensten Feuerwehren geknüpft werden.

Leider mussten die Röhlinghauser Kameraden schon vor der Siegerehrung das Dörfchen Jork verlassen, da noch eine weite Rückreise vor ihnen lag, die jedoch – glücklicherweise – reibungslos verlief.

Der Feuerwehrmarsch in Jork gilt als einer der größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Viele der 130 Gruppen hatten teils Wege von über 400 Kilometern auf sich genommen um an den Start zu gehen. Neben Freiwilligen Feuerwehren nahmen auch Teams von Berufs- und Werkfeuerwehren und Jugendwehren teil.