Am Freitag, den 17.05.2013, starteten 37 Jugendliche und Betreuer der Jugendfeuerwehren Pluto und Shamrock ihren Weg ins Zeltlager. Reiseziel war, wie in vergangenen Jahren, das kleine Örtchen Berge im Wennetal (Meschede / Hochsauerlandkreis). Am Freitag selbst wurde nur noch der Zeltplatz (Sportplatz des „TuS Jahn Berge“) in Stellung gebracht und sich für die kühle Nacht gestärkt.

Am Samstag ging es dann mit einem Ausflug in das Plettenberger Hallenbad los, wo aus einem geplanten vierstündigen Schwimmtermin doch ganz schnell ein ganzer Tag wurde. Vom vielen Schwimmen nicht müde, ging es nach einem Grill- und Lagerfeuerabend noch auf Nachtwanderung. Den „Rechenberg“ hinunter, durch das verschlafene Berge und um den „Hallo“ wurden die Jugendlichen auf markierten Wegen auch mal ein bisschen von den Betreuern erschreckt. Spaß muss sein! Alle wieder heile angekommen, konnte sich in später Nacht zur Ruhe gelegt werden. Diese war dann auch wirklich bitter kalt – kam morgens doch der Nebel und die Feuchtigkeit kroch in jeden Schlafsack.

Um so schöner der Tag; herrlichster Sonnenschein und gefühlte 25 °C, da kommt eine Dorfrallye an Pfingsten genau recht. Die Betreuer ließen sich dieses Jahr viele Aufgaben einfallen, mit denen die Jugendlichen beschäftigt wurden. Wann wurde die Luzia-Kapelle romanisiert, wie lautet eigendlich das Kennzeichen des Löschfahrzeuges der Löschgruppe Berge und welches Lösungswort kommt dabei heraus, wenn man die richtigen Buchstaben auf der Gedenktafel bei St. Luzia in die richtige Reihenfolge bringt?

Nach der geschichts- und kulturträchtigen Dorferkundung ging es dann wieder zurück zum Zeltplatz. Das Mittagessen wartete und dann gab es ja noch den „Waldbrand“ an dem kleinen Bächlein Arpe, der gelöscht werden musste. „Alles Aufsitzen“ hieß es am Nachmittag. Die Waldbrandübung barg eine Schwierigkeit, denn trotz Bächlein gab’s kein Wasser. Dieses musste zunächst angestaut werden, damit die Pumpen der Löschfahrzeuge das Wasser fördern konnten. Doch schon nach 6  Minuten konnten die ersten C-Rohre die „lodernden Flammen“ einfangen – diese waren natürlich nur ausgedacht. Bei den sommerlichen Temperaturen blieb eine Wasserschlacht in und um die Arpe natürlich nicht aus.

Klatschnass, aber glücklich und zufrieden, ging es zurück zum Abendessen. Burger-Grillen und Stockbrot am Lagerfeuer ließen das Wochenende ausklingen. Bevor es zur Nachtruhe ging, spielten einige Jugendliche  den Ausbildern noch einen Streich – so rum darfs auch mal sein!