Am Samstag, den 7. Juni trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Herne früh Morgens, um einen „Florians-Tag“ zu absolvieren.

Dahinter verbirgt sich im Grunde nichts anderes, als dass die Jugendlichen 24 Stunden den Alltag der Berufsfeuerwehr nachempfinden, und im Rahmen dessen auf „Einsätze“ warten.

Das ist aber nur grob der Ablauf. Denn wie die Kameraden der Berufsfeuerwehr auch mussten die Jugendlichen einen sogenannten „Tagesdienst“ absolvieren. Dazu zählte eine Schulung in erster Hilfe, aber auch alltägliches, wie das Ausfegen der Fahrzeughallen und das Reinigen der Fahrzeuge.

Da die Jugendlichen selbstverständlich nicht an echten Einsätzen teilnehmen, wurden einige Übungen konzipiert. Davon aber wussten die Kids nichts. So traf der erste „Einsatzbefehl“ die Jugendlichen auch völlig unerwartet, kam diese doch über den Gong, über den normalerweise die Berufsfeuerwehr alarmiert wird.

Zu den Einsatzzenarien gehörte es, es einen „Gebäudebrand“ und einen „Flächenbrand“ zu löschen. „Verunfallte“ Personen waren aus einem Kleinbus befreien und als Highlight gab es dann eine Übung früh Morgens auf dem Kirmesplatz, bei dem es weniger um die Löscharbeiten ging, als darum, den Kids zu zeigen, dass es auch Einsätze gibt, bei denen man vorher noch schlafend in den Betten lag.

Trotz wenig Schlaf und einiges an Arbeit hatten die Kids viel Spaß bei ihrem Florians-Tag. Das Burger-Grillen am Abend entschädigte dabei allemal.