Am 18. April trafen sich die Kameraden des Löschzuges Bickern-Crange zu ihrem ersten 24 Stunden Dienst in diesem Jahr.

Um 8:00 Uhr wurde die Wache zusammen mit den Kammeraden der Berufsfeuerwehr aufgenommen. Der Löschzug Bickern-Crange besetzte dabei ein LF 16 / 12 mit einer geschwächten Gruppe sowie einem HLF 16 mit einer Staffel. Der Tagesablauf gestaltete sich ähnlich wie der bei der Berufsfeuerwehr. Zu Beginn wurden die Fahrzeuge auf ihr Einsatzbereitschaft geprüft. Anschließend wurde gemeinsam gefrühstückt und die Schlafstätten bereitet. Kamerad UBM Andre Stefanski gab vor dem Mittagessen eine Schulung in Löschlehre in besonderer Hinsicht auf Photovoltaik-Anlagen.

Kurz bevor das Mittagessen bereitet werden sollte, schrillte der Alarmgong. Es soll zu einem Brand auf einer Gleisanlage in Wanne-Süd gekommen sein. Zusammen mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr rückten die Kameraden aus. Vor Ort konnte die Einsatzleitung allerdings schnell feststellen, dass das Feuer bereits durch Bahnbedienstete gelöscht werden konnte.
Den Nachmittag über verbrachten die Kameraden mit einigen Familienangehörigen, die den Tag gerne dazu nutzen Kuchen und andere Leckereien vorbei zu bringen. Allerdings wurde der Nachmittag durch zwei weitere Einsätze unterbrochen. Beides mal wurde die Feuerwehr wegen unbekannter Rauchentwicklung gerufen. Auch hier gingen die Einsätze glimpflich aus.

Am Abend rückte der Löschzug Bickern-Crange autark zu einem Einsatz auf einem Sportplatz in Herne aus. Dort sei ein Kind eingeklemmt worden, dieses konnte aber von den Angehörigen befreit werden, so dass nur noch der RTW zur Einsatzstelle gerufen wurde. Die Einheiten des Löschzuges Bickern-Crange konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

Die Nacht blieb dagegen ruhig. Zeit genug bei einer ausgelassenen Partie „Monopoly“ die Nacht zu verkürzen. Um 8:00 Uhr wurde die Wache wieder an die Berufsfeuerwehr übergeben.