Zum Klettern hat es uns am 9.5.2015 verschlagen. Bei angenehm wehenden Wind und strahlender Sonne haben wir uns entschieden die Baumkronen Oberhausens zu erklimmen. Es war ein Tag voller Glück: Die Bahn, mit der wir fahren mussten, war vorteilhafter Weise nicht vom aktuellen Bahnstreik betroffen. Wir kamen rechtzeitig an, um dem Pulk an Menschen einen Schritt voraus zu sein, die mit uns im „tree2tree“ klettern wollten, wir hatten die ganze Zeit lang tolles Wetter und fuhren pünktlich zum Anfang eines Regenschauers zurück nach Wanne-Eickel.

Als wir dort angekommen waren sollten wir uns ein paar Handschuhe schnappen (Unterteilt in „voll klein, so mittel & voll gross“) und mit Hilfe des Personals unseren Klettergurt anlegen. Kurz darauf bekamen wir eine professionelle Einweisung in die Praktik des Kletterns (richtiges Einhaken der zwei Kletter-Karabiner, Nutzung der Seilrutsche) und was erlaubt war und was dementsprechend nicht. Richtig unterwiesen ging es auch gleich los: In kleinen Gruppen á drei Mann besetzten wir die verschiedensten Kletterparcours im kleinen Wäldchen und arbeiteten uns quer durch die gesamte Anlage. Von „F1“, einer leichten Strecke für unsere jüngeren, bis hin zur „ExR“-Route für die älteren war alles dabei. Benachteiligt wurde aber niemand: Jeder kam an seine Grenzen, ob bei der Höhe oder der körperlichen Anstrengung. Die eine oder andere Schramme war dabei, was jedoch keinem den Spaß am klettern nehmen konnte. Als unsere Ausbilder beschlossen haben, dass wir gehen, waren einerseits Erleichterung, aber auch Enttäuschung in unsere Gesichter geschrieben.

Alles in allem schließen wir ein positives Fazit aus diesem jugendpflegerischen Dienst und freuen uns bereits wieder auf das nächste Mal im „tree2tree“-Kletterpark Oberhausen.

Text: Jugendfeuerwehrmann Dominik Kochanski