Direkt nach der Alarmierung rückten sowohl der Löschzug 13 der Dortmunder als auch Löschzug 19 der Herner Freiwilligen Feuerwehr an. Vor Ort gestaltete sich die Übersicht schwierig. Aus einem großen alten Hallengebäude drang Rauch.  Mehrere Menschen sollten eingeschlossen sein. Dem zuerst anrückenden Löschzug, rannten die ersten Menschen entgegen. Es stellte sich heraus, dass Jugendliche in den Aggregatsraum der alten Schokoladenfabrik eingedrungen sind und eine Party veranstaltet haben.

Dabei kam es aus ungeklärter Ursache zu einer Verpuffung, und es entwickelte sich infolge dessen ein Brand, welcher zur kompletten Verrauchung des Objektes führte.

Der Löschzug 13 (Dortmund), rückte mit 2 Atemschutztrupps vor und konnte die ersten Gegenmaßnahmen einleiten. Löschzug 19 (Herne) rückte ebenfalls an und schickte seinen ersten Atemschutztrupp den Dortmundern hinterher. Gemeinsam wurde das schwierige Objekt erkundet. Hierbei gestaltete es sich schwierig, dass das Gebäude, keine einfache Halle, sondern ein Aggregateraum war. Im gesamten Raum standen verteilt verschiedene Maschinen und Gegenstände, Rohre hingen auf Kopfhöhe. Dazu kamen Vertiefungen des Bodens. Dies stellte alle drei Atemschutztrupps vor große Herausforderungen.

Dennoch konnten sämtliche Brandherde erfolgreich entdeckt und gelöscht werden. Inzwischen wurde auch der zweite Atemschutztrupp des Löschzug 19 als Sicherheitstrupp zur Unterstützung reingeschickt. Hierdurch konnten sämtliche verletzte Personen schnell gerettet werden. Die Zeugen und Verletzten, wurden den Johannitern Dortmund und der Notfallseelsorge Dortmund übergeben. Da das Objekt. nur über einen Ein- und Ausgang verfügte, hielt die starke Verrauchung an. So gestaltete sich die Entlüftung trotz eingesetztem Hochleistungsgerät des Löschzug 19 als schwierig.

Trotz dieser Hürden konnte der Einsatz kurz darauf als erfolgreich abgeschlossen gemeldet werden.

Ein großer Dank geht an die Organisatoren der Übung und insbesondere an die realistischen Unfalldarstellern der DLRG Westfalen Bezirk Hellweg, die uns mit ihren sehr überzeugenden Schauspiel sehr gefordert haben. Die Übung sollte besonders das Zusammenspiel zwischen Löschzügen, Rettungssanitätern und Notfallseelsorgern, aus verschiedenen Städten, beleuchten. Dies ist hervorragend gelungen. Wir haben sehr aus dieser Übung gelernt und freuen uns, dass im Notfall auch städteübergreifend auf andere Einheiten Verlass ist.

Zum Einsatz kamen folgende Fahrzeuge.
Löschzug 19: LF10, MLF
Löschzug 13: LF 16/12, LF 8/6
Johanniter: RTW