Ob zu Hause oder auf der Straße – Mit gefährlichen Stoffen wird jeder konfrontiert. Gefahrstoffe sind chemische Stoffe oder Zubereitungen, die weltweit harmonisiert nach ihrem Gefährdungspotential eingestuft werden. Häufig kommen diese in der Industrie vor. Beispiele für Gefahrstoffe sind: Methanol, Aceton, Schwefelsäure, Natronlauge.
Aber auch in Betrieben, im Straßen-, Schiffs- und Bahnverkehr sind oft große Mengen an Gefahrstoffen zu finden. Vom Heizöl-Tankwagen über Gasflaschen und Gastanks bis hin zu vielen anderen gefährlichen Stoffen (Chemikalien, etc.). Ihrer Bezeichnung folgend geht ein bestimmtes Bedrohungspotential mit ihnen einher:

  • Gefahrstoffe und Gifte können durch falsche Anwendung in den Körper gelangen (Inkorporation) und den Körper (Kontamination) „oft lebensbedrohlich“ schädigen (Vergiftungen, Verätzungen, etc.):
    • durch Einatmen
    • Verschlucken (essen, trinken, Überdosierung)
    • Aufnahme durch Haut und Schleimhäute
  • Gefahrstoffe können leicht entzündlich, brandfördernd, explosiv, etc. sein
  • Gefahrstoffe können die Umwelt gefährden.

Werden Gefahrstoffe transportiert, also zu „Gütern“, sprechen wir von „Gefahrgut“.

Darauf sollte man achten:

  • Gefahrstoffe nicht in Kinderhand bzw. in die Hand Unbefugter gelangen lassen.
  • Gefahrstoffe sicher lagern und transportieren.
  • Warnhinweise und Anleitungen für den Umgang mit den Gefahrstoffen unbedingt beachten.

Gefahrstoffe erkennt man an bestimmten Symbolen, diese sind angebracht:

  • auf der Verpackung
  • auf dem Lagerbehältnis
  • oder auf dem Transportmittel (Lkw, Waggon u.Ä.), etc.

Verhalten bei Unfällen
Bei Unfällen mit Gefahrstoffen, Erkrankungen oder Vergiftungen: Geben Sie unbedingt diese Gefahrensymbole an die Notrufzentrale weiter, bei Unfällen mit Fahrzeugen unbedingt auch die oberen Zahlen auf den orangefarbenen Warntafeln. So können frühzeitig die notwendigen Einsatzkräfte alarmiert und notwendige Vorsichts- und Behandlungsmaßnahmen getroffen werden.

Achten Sie auf öffentliche Informationen!

Bei allgemeinen Gefahrensituationen erfolgen öffentliche Warnung und Information. Achten Sie auf:

  • Lautsprecherdurchsagen der Polizei und der Feuerwehr
  • Durchsagen im Rundfunk, z.B. auf WDR 2, Radio Herne 90/8
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